Mai 2018

Mai 2018

27. Mai
Ein ganzer Tag vorbei und quasi nichts geschafft – wow! Später als gewollt aufgestanden und dann erstmal ein paar Stunden mit Kim’chen geredet. Als ich dann so langsam mich motivieren wollte, hatten wir unerwarteten Besuch… wobei sooo unerwartet war der nicht. Dachte allerdings, dass nur Jenny’s Eltern da sind, plötzlich kam Jenny dann hoch. Mh super. Natürlich wollte sie direkt wissen, wie der spontane Trip nach Dortmund war und wie es dazu kam. Nach wenigen Sätzen dann direkt die Frage, ob zwischen mir und meinem Kim’chen nun mehr seie – sie würde es mir ja gönnen, dass ich auch endlich mal ein Mädchen an meiner Seite finde. Schrecklich – seitdem sie ihren Basti hat und ich nur von einem weiblichen Vornamen berichte, muss ich am besten sofort mit der Person zusammen sein. Sicherlich nett gemeint, aber aktuell ist Freundschaft wohl einfach das Beste – alleine von der Entfernung, von anderen Punkten mal abgesehen, wäre eine Beziehung zur Zeit wohl mehr qual – als sonst was. Wenn ich jemals eine Freundin haben sollte, möchte ich sie doch auch in meiner Nähe haben können. 😮

Als der verehrte Besuch weg war, habe ich bei zusammensein meiner Eltern erwähnt, dass ich seit gestern richtig Bock auf chienesiches Essen habe. Perfekt – mein Vater könnte das ständig essen, so durfte ich dann losfahren und chienesich holen. #5€gespart :’D

Später dann noch meinem Kim’chen die angebotene Hilfe zukommen lassen – ein paar Euro für ihr Tattoo. Dass ihr das unangenehm ist auf mein Angebot einzugehen, war unschwer zu erkennen – würde aber behaupten, dass sie sich drüber gefreut hat. Mein Geld soll ich so schnell wie möglich zurückerhalten – erster Gedanke – schneller als schnellstmöglich geht es auch nicht… ok, schaue wohl echt zu viel The Big Bang Theory. Fragte sie mich doch dann allen ernstes, ob es okay wäre – wenn sie 150€ bekommt (die ihr jemand schuldet), ob sie 50€ für das Geschenk ihrer Tochter + Kratzbaum für Zottel wegnehmen dürfte. Als ob ich da jetzt nein sagen würde?! Ebenso war kurz nach dem Screen der Überweisung plötzlich Ruhe – ich ging von aus, dass sie eben eingeschlafen ist…! Später gab’s dann die Info, dass der Akku leer war – zusätzlich eine Entschuldigung, dass das jetzt nicht wirken soll, als würde sie den Kontakt abbrechen – jetzt wo das Geld überwiesen wurde. Hallo?! Wenn ich so wenig vertrauen hätte, wäre weder der Vorschlag, geschweige auch nur ein einziger Cent von mir gekommen. Habe ich ihr dann auch nochmal klar gemacht. Niedlich war’s ja trotzdem irgendwie :’D

Joa – ansonsten wie gesagt nicht viel geschafft – anstelle meines Tagebuches, hätte ich nun auch noch ein wenig was machen können. Da das Tagebuch die letzte Zeit eh viel zu kurz kam, war mir das nun aber wichtiger – erstes total niedlich von meinem Kim’chen – zum zweiten dient das Tagebuch als Erinnerung, wie aber an etwas erinnern, wenn nichts geschrieben wird. In diesem Sinne… hab dich lieb Kim :*

Mai 2018

26. Mai
Der heutige Tag war insgesamt in Ordnung – die Nacht war das Besonderere. Kim’chen hat mir den Link zu ihrem neuen Blog gegeben – auch sie schreibt so einiges. Wollte schon länger fragen, ob ich den lesen darf – aber sie sollte nicht den Eindruck haben, dass ich mitlesen muss – weil sie bei mir auch mitlesen kann. Als wir dann auf das Thema kamen, fragte ich halt doch beiläufig – interessieren tut es einen ja schon. Kurz nach der Veröffentlichung des Post’s, bekam sie plötzlich anonyme Anrufe (sprich mit unterdrückter Nummer). Unwohlsein, Sorge und teils irgendwo schon Panik waren die Konsequenzen – verständlich aber, wenn man die Vorgeschichte kennt.

Jedenfalls haben wir dann eine Weile telefoniert und geskyped. Irgendwann war es dann ca. 4 Uhr – sehr ungewohnt, wo ich doch sonst gegen 1-2Uhr schlafe und das relativ schnell… interessanterweise klappt das erst seit dem Treffen mit Kim. Sie wollte auch schlafen, hatte aber angst alleine. Während wir kurz gecamt haben, hatten wir dann irgendwann eben über Skype noch weitergeredet. Ich schlug vor, dass wir nun einfach beide versuchen zu schlafen und wir unseren Skype-Anruf weiterlaufen lassen… sollte was sein, bekomme ich es mit, oder sie könnte mich wecken. Klappte gut – durch die Geschehnisse der Nacht, konnte ich nicht ganz so schnell einschlafen – wie neuerdings gewohnt. Nach etwa einer halben Stunde fragte ich mit ganz leiser Stimme, ob sie noch wach seie – nach mehrmaligem fragen, gab es keine Antwort. Super – auch wenn ich nicht bei ihr bin, war die Idee mit Skype wohl immerhin eine gute Lösung… morgens gab es dafür auch ein „Danke“. Gern geschehn‘ mein Kleines – wenn ich verspreche für jemanden da zu sein, bin ich es auch, vorallem für dich :*

Der Tag selbst war – wie anfangs erwähnt – in Ordnung! Wieder einmal für ca. 1 Stunde sonnen lassen – die bisherige „Bräunung“ (sofern man dies so nennen kann) ist einfach zu wenig. Man muss schon schnell von der unteren Seite des Armes auf die obere Seite schauen – dann wirkt es wenigstens etwas braun. Später haben wir gegrillt. Kim’chen war mit ihrer Familie unterwegs – da sie auch jemanden seit langem wieder gesehen hat, sparte ich mir ein wenig das Schreiben. War wohl aber ein guter Tag &‘ das freut mich. :*

Mai 2018

25. Mai
Was für ein schöner und nerviger Tag zugleich heute doch ist. Nervig wegen der DSGVO und den Anpassungen an sämtlichen Projekten, schön – da doch einige Zeit mit meinem Kim’chen verbracht. Haben wir es doch tatsächlich geschafft knapp 4 Stunden zu telefonieren, bzw. etwas über 3 Stunden zu telefonieren und dann noch eine Weile zu camen. Jede Minute – so ruhig es zwischendurch auch gewesen ist, war super. Niedlich finde ich ja, wie schüchtern sie sich zumindestens vor der Cam zeigt.. – als hätte ich sie noch nie nackt gesehen oder so. Wobei – wenn ich so drüber nachdenke, komplett nackt war sie eigentlich nie. Zwar alles schon mal gesehen, allerdings entweder untenrum bekleidet, oder obenrum. All zu vertiefen werde ich das Thema nun allerdings lieber nicht, muss mich zusammenreißen – möchte ja nicht irgendwann auf der Evolutionsskala bei den notgeilen Affen landen… 😀

So langsam geht es auch in meinen Kopf rein, was ich mir schon seit unserem „erneuten“ Kontakt einrede – diesmal hält der Kontakt. Sonst ging das ja auf Kommando, diesmal dauert’s offenbar doch etwas. Dafür will’s halt nicht in meinen Kopf, dass ich sie tatsächlich schon getroffen habe – aber das ist das kleinere Probleme, die Erinnerungen und Bilder habe ich ja. Als kleine Nachhilfe zirrt sie seit einigen Tagen sogar meinen Sperr,- und Hauptbildschirm am iPhone. Sie war, ist und bleibt sowieso für immer in meinem Kopf – dank den Hintergründen auf meinem iPhone ist sie und das Treffen auch so immer bei mir – unterwegs sogar in meiner Hose. #IstNichtPervers #TolleDoppeldeutigkeit #amkdshabmpodichmaeelieb (Geheime Botschaft an meine Stalkerin <3) Joa.. nachdem es nun wieder gefühlsvoll und doppeldeutig wurde - mal zurück zum Tagebuch. Heute erstmal Kaufland liebevoll angeschrieben - zweimal Trauben gekauft, zweimal nach 1-2 Tagen schon schimmlig, gibt bestimmt wieder 'nen Gutschein oder so.

Liebes Kaufland-Team,

ich möchte mich hiermit bei Ihnen bzw. der Filiale in Gelnhausen beschweren. Vor etwa zwei Wochen habe ich dunkle Trauben gekauft und durfte diese bereits am zweiten Tag wegwerfen, da an einigen schon Schimmel zu sehen war. Sowas sollte nicht passieren, kann aber sicherlich mal vorkommen. Nun habe ich mir gestern erneut dunkle Trauben gekauft und wollte diese eben essen – und voila, schon wieder ist deutlich der Schimmel zu sehen.

Beim ersten Mal war ich schon verärgert, da es rausgeworfenes Geld war – bei zweimal innerhalb von ca. 2 Wochen habe ich die Schnauze voll. Wird nicht mehr auf Qualität geachtet? Nur weil die Trauben beim gestrigen Einkauf im Angebot waren, darf ich doch als Kunde davon ausgehen, dass die Produkte zumindestens eine Nacht überleben – mal ganz davon abgesehen, dass wenn ich heute den Schimmel klar sehe, diese gestern bestimmt nicht mehr all zu genießbar gewesen wären.

Ich erwarte daher eine Stellungnahme von Ihnen und wäre von einem Gutschein etc. nicht abgeneigt – die ca. 5€ hätte ich im Endeffekt auch verbrennen können – das Feuer hätte immerhin kurzfristig Wärme gespendet.

Lieben Gruß,
Marco Jahnke

Ansonsten gibt es nichts groß zu berichten – genieße einfach die Zeit mit Kim’chen und passe nebenher die Projekte an die scheiß DSGVO an. Achja doch – Kim’chen hat ihre Badewanne geflutet :PP

Mai 2018

21. Mai
Der Tag war insgesamt ganz gut – sooo viel zu erzählen gibt es zwar nicht, aber ich möchte mich gerade so ein wenig ablenken. Zum zocken gerade keine Lust, fernsehen auch nicht – am Laptop ein wenig was dazu verdienen auch nicht. Also habe ich wieder das getan, was in den letzten Tagen häufiger vorkam – Bilder angeschaut… die Bilder vom Wochenende, die Bilder von Kim & mir. Die Zeit verflog so schnell… so seltsam es klingen mag, so richtig will es nicht in meinen Kopf, dass man sich wirklich getroffen hat – doch dann schaue ich mir unsere Bilder an und bin zumindestens in Gedanken wieder mitten drinnen. Mal abgesehen davon, dass ich sowieso für ein (und gerne noch mehr), weitere Treffen bin – glaube ich, dass ich erst dann begreife, dass das nicht nur ein lang ersehnter Wunsch war – sondern Realität ist…!

Gut… eventuell kommt „nachdenkliche“ Phase auch von dem heutigen Tag. Insgesamt viel in der Sonne gelegen und nichts getan… da hat man Zeit über alles mögliche nachzudenken. Auch später, als ich mit Kim schrieb und sie sich einsam fühlte – nur zu gerne hätte ich mir das Auto geschnappt und wäre losgefahren. Immerhin merke ich immer wieder, wie ähnlich wir uns in manchen Sachen sind. Mal eben „rüberfahren“ ist nicht, daher dachte ich drüber nach – dass wir camen könnten. So wäre ich wenigstens halbwegs bei ihr – ewig rum überlegt, plötzlich meinte sie, sie hätte eine Idee. Ich saß hier nur und dachte mir „Sag jetzt nicht camen, das ist meine Idee“ – und genau darauf lief rauß. Tatsächlich haben wir dann auch gecamt.. also naja, wir haben es versucht – während sie mich sehen & hören konnte, durfte ich es nicht. Da müssen wir echt nochmal nachhelfen – wäre zwischendurch sicherlich eine willkommene Alternative – wenn man sich schon nicht „eben mal“ treffen kann.

Mir fällt gerade so ein wenig auf, dass ich eigentlich fast ausschließlich (bzw. in dem Eintrag ausschließlich) über unser Treffen schreibe. Super Idee – man denkt an das Treffen, möchte sich mit einem Tagebuch-Eintrag ablenken und schreibt über’s Treffen… that what she said. Egal – lieber drüber schreiben, als sich in den Bildern zu verlieren – auch wenn ich sie mir echt gern ansehe. Und damit es nicht nur so gefühlsvoller Kram ist… ich muss mir unbedingt was für Kim’s Arsch einfallen lassen, sie kommt nicht drauf klar, dass ich da quasi keine Reaktion gezeigt habe – das kann ich nicht so… stehen?! lassen! Badumz.

Nunja, ansonsten wie gesagt heute viel gesonnt – Bräune… eh geht so. Was erwarte ich auch von einmal sonnen? Die Tage mal nach Sonnencreme/Spray whatever schauen und wenn ich dann eh im Rossmann bin – werden auch gleich ein paar Bilder entwickelt. Je mehr ich überlege, desto mehr glaube ich, dass ich die Version von Kim’chen und vielen anderen kopiere.. besondere Bilder kommen rund um den Spiegel. Im Wohnzimmer wäre das Ganze viellt. ’nen ticken schöner… aber so kann ich auch vom Laptop aus – immer mal ein Auge drauf werfen. You see me rollin‘. lalala.

Mai 2018

17. – 20.Mai
Viel zu erzählen gibt es zwar nicht, allerdings kämpfe ich gerade gegen das Einschlafen… meine Fresse bin ich Müde. Seit Donnerstag habe ich wieder mein „Training“ aufgenommen – irgendwann muss ja auch das letzte Fett mal endlich weg. Immerhin bin ich bei 65-66kg nun – vom Gewicht reicht es mir also, jetzt noch etwas Fett weg und wenigstens sowas wie Muskeln in irgendeiner Art dazu.

Der Kontakt mit meiner Kleinen besteht weiterhin – sie hat sich schon beschwerd, dass in den letzten Tagen gar kein neuer Eintrag kam 😛
Bisher also echt happy, hat das Treffen auch in diesem Zusammenhang wohl was gebracht? Mal abgesehen davon, dass es ja endlich mal Zeit wurde und ich sie ja sowieso schon ewig kennenlernen wollte.

Ansonsten versuche ich in den letzten Tagen wieder Geld rein zu bekommen – nachdem die letzten Tage etwas stressiger waren, wollte ich mir heute mal eine Auszeit nehmen und mich „sonnen“. Hat super geklappt, die ganze Zeit scheint die Sonne – ich setze mich keine 2 Minuten raus… nun, seither nur noch Wolken. Gut, wird halt weitergearbeitet. Die Tage irgendwann muss ich mal in Rossmann oder so… paar Fotos ausdrucken – die Freude über unser Treffen zieht sich auch weiterhin, sodass ich nun auch einfach ’ne kleine Bildersammlung machen möchte. Einfach ein paar Erinnerungen an die Wand klatschen, vielleicht denkt man dann öfter an die schöne Zeiten – so sitzt man allein doof rum und verdient sich seine paar Euros zusammen.

Mai 2018

16. Mai
Viel zu berichten gibt es als solches nicht – aber hey, immerhin mal mehr als ein Brot am Tag gegessen, ein Anfang. Ansonsten schreibe ich den Eintrag eher wegen Kim. Nachdem ich nun doch so meine Tage gebraucht habe, um in den Alltag wieder rein zu kommen – was nun langsam aber geht, hatte ich derweil Zeit nachzudenken. Habe mich teilweise echt gefragt, wie Kim und ich von der Art zusammen passen. Schon während dem Treffen, habe ich bereits von den schwanzgesteuerten Junkies mitbekommen – und mir gedacht, was will sie bitte mit mir? Ein klares Bild habe ich nicht vor Augen, habe teilweise vermutet, dass wir deshalb so oft den Kontakt nicht aufrecht halten konnten – weil ich einfach nur „anders“ bin, als diese seltsamen „Leute“ – die sie teilweise kennt.

Heute hat mir mein Kim’chen allerdings etwas Mut gemacht, dass das doch gehen kann – auch wenn sie es selbst in dem Augenblick nicht gemerkt hat. Zum einen kam sie gar nicht darauf klar, dass ich sie fast nackt sah &‘ sie nicht sofort wie ein notgeiler Affe besprungen habe… das Süßeste kam dann aber später. Wir schrieben gerade wegen einer dieser Junkies, als sie plötzlich raushaute – dass sie dumm seie und zu den richtigen Menschen scheiße. Auf Nachfrage, wie sie das mit dem „sie wäre zu den richtigen Menschen scheiße“ meinen würde, kam „Ja alleine du. Wie oft hab ich den Kontakt sausen lassen?“. Dass ich Kim nicht scheißegal bin, würde ich nie behaupten – wir kennen uns solange und auch zum Treffen hätte sie ja genauso gut nein sagen können, allerdings fand ich es doch verdammt toll, dass ich „ein richtiger Mensch“ bin. Ok… wenn ich das so schreibe, klingt das eher seltsam – aber denke man versteht die Message. Nach wie vor kann ich sagen, dass ich nichts bereut habe – auch wenn es verdammt schwer war mit diesem kurz mal Kontakt und dann wieder nicht klar zu kommen. Aktuell bin ich einfach happy, was so alles noch kommt wird man sehen – ich sehe allerdings positiver nach vorne.

Ich meine, dass ich Kim gut genug einschätzen kann – dass der Satz ernst gemeint war und evtl. hat gerade das sich „real kennenlernen“ auch noch eine positive Wirkung gehabt. Außerdem müssen wir uns so oder so noch treffen. Ich muss mir was einfallen lassen – wegen ihrem Arsch – dass sie wegen mir sich keine Sorgen um eben diesen macht, nur weil ich so ein lieber, braver & anständiger Mensch bin. Gleichzeitig kann sie gut kochen und ich hatte keine Kostprobe – das wollte sie noch nachholen. Also… läuft doch! Da mir bewusst ist, dass mein kleines Stalker-Kimchen mitliest, wollte ich das erstmal nicht so direkt schreiben – aber denke, dass das jetzt alles passt – ohne das sich irgendwer Vorwürfe für irgendwas machen muss.

Yoa… ansonsten, was gibt’s noch zu erzählen? Achja – mein Gewicht ist so langsam in einem sinnvollen Bereich. Nachdem ich vor ca. einem Monat über eine 6 vorne froh war – bin ich nun bei 65kg angekommen. Jetzt müsste nur das Restfett in Muskeln umgesetzt werden… aber naja, mal schauen. Nun aber genug Blödsinn nach dem eigentlichen Beitrag geschrieben. :’D

Mai 2018

10. – 14. Mai (Teil 2)
Auch der Donnerstag bei Kim wirkte noch total unwirklich – mein Kopf kam gar nicht drauf klar, dass wir es nun doch so schnell geschafft haben uns zu treffen. Direkt an dem Tag, sollte ich dann auch gleich einen Teil ihrer Familie kennenlernen – u.a. meine Ex-Schwiegermutter. Aus dem „wir müssen da mal kurz vorbei“ wurden dann einige Stunden. War irgendwie im ersten Moment ein komisches Gefühl, da man ja nicht unbedingt negativ auffallen will – allerdings kreisten so viele Gedanken im Kopf – wie man die Sache angehen sollte – dass ich im Endeffekt einfach meine Klappe gehalten habe. Immerhin von meiner Ex-Schwiegermutter der Mann hat dann das Gespräch aufgenommen – er ist so einer, der das was im Fernsehprogramm läuft mitdiskutiert… kam in dem Fall ganz gut – wenn man mit mir quatscht, bekommt man natürlich auch ’ne Antwort. :’D
Insgesamt ein Raucher-Haushalt, ich hatte keine Zigaretten dabei – Gerd war dann so nett und fragte, ob ich eine abhaben möchte. Ehm klar, wieso nicht – Danke. Seit der ersten Frage, kam diese dann alle paar Minuten – glaube der findet mich ganz ok, nur rauche ich bei weitem nicht so viel und vorallem nicht so einen „Headbanger-Tabak“… aber wenn man es schon angeboten bekommt? Aufjedenfall hatte ich es erstmal übertrieben und war dann ganz froh, als Kim und ich für alle was zu essen holen sollten – gleich ’nen Wasser mitgenommen, da dieses blöde Gefühl im Kopf wieder da war. Als wir mit Essen wieder zurückkamen, war ich dann ganz froh – während gegessen wurde, wurde wenigstens nicht geraucht. Allerdings auch danach habe ich dann doch dankend abgelehnt. Recht hat er ja, man kann rauchen – sterben wird man auch ohne so oder so – nur an diesem Donnerstag sollte es noch nicht soweit sein – ich habe ja das ganze Wochenende mit Kim vorgehabt zu verbringen. 😉 Aufjedenfall war es eine nette Erfahrung auch mal seine Ex-Schwiegermutter kennenzulernen. Ansonsten haben wir uns noch ’nen ruhige geschoben… achja, wirkte immer noch unwirklich und trotzdem toll! Als wir wieder Zuhause waren, fragte mich Kim, ob die Beule im Reifen normal wäre… öhm nö, ne Beule nach aussen gehört eigentlich nicht zur Ausstattung. Aber gut… erstmal nichts weiter bei gedacht. Abends haben wir bei Kim’chen noch ’nen Film geschaut – am Ende eher ich, mein kleines ist neben mir auf der Couch eingeschlafen. Nachdem der Film zu Ende war, bin ich einfach nen Stück nach unten – von sitzend in liegend – und hab auch geschlafen. Süß war, dass sie sich zwischendurch an mich gelehnt hat – man könnte es schon als kuscheln bezeichnen. :*

Bereits vor dem Treffen, hatte sie mir gesagt, dass sie freitags noch eine Pflichtveranstaltung von der Schule hat – sprich sich mit allen im Kino zu versammeln hat. Allerdings musste/wollte wie auch immer sie früher los, da ’ne Freundin noch auf die Sonnenbank wollte. Nun gut – am Montag will sie sich ein Tattoo bzw. Cover Up stechen lassen, somit war das davor ihre letzte Chance. Also nutzte ich die freie Zeit um mich fertig zu machen, ein wenig mit Sandro zu telefonieren und ihr ein wenig die Hausarbeit in Form von spülen, durchfegen etc. abzunehmen. Jaaa man merkt dezent, dass ich mich offenbar ziemlich wohl gefühlt habe – weniger Hausarbeit für sie, mehr Zeit für uns. Zwischendurch hatten Kim und ich per WhatsApp halt hin und her geschrieben / gesprachnachrichtet (cooles Wort, ya‘?) – sie sagte mir, wo ich was finde – und ja was soll ich sagen. Dann hatte ich ihr WLAN-Passwort im Smartphone drinnen, der ultimative Beweis – dass man angekommen ist ^^
Zwischendurch kam dann auch die Frage, ob ich mich verknallt hätte, da ich ihr desöfteren sage, wie toll sie ist – und naja, nach 10 Jahren kennt man sich halt doch. Gerade jetzt fällt mir wieder auf, dass Kim eigentlich (soweit ich weis) die Einzige ist, die das Tagebuch hier mitliest… aber egal, schreib so wie du denkst – am Ende möchte ich mir diese Zeilen irgendwann später nochmal durchlesen!
Nun gut – wie beantworte ich ihr das am besten? Sie ist ein total toller Mensch und bekommt irgendwie sofort ein ganz besonderes, vertrautes Gefühl bei mir hin, was ich so bei keinem anderen Menschen habe und das heißt schon was. So schrieb ich ihr ein „Jain“. Klar ist sie verdammt toll, aber alleine die Entfernung ist eine solche, wo ich mir sage – Liebe unso‘ passt da eigentlich nicht rein, daher möchte ich lieber an unserer Freundschaft festhalten. Würde sie näher wohnen und man könnte sich sehen, wie wann man möchte – würde ich nicht abstreiten, dass das Ganze schwerer zu verarbeiten wäre. Um gar nicht zu viel über Liebe oder sonstiges nachzudenken, nehme ich mir stets die 3 Punkte die dagegensprechen vor Auge – irgendwie kommt man dann schon klar. Auch sie meinte, sie kann sich nur Freundschaft vorstellen – also was heißt nur… wir haben schon so einiges gemeistert, da kann auch bei der Freundschaft nicht von einem „nur“ die Rede sein.

Unsere spätere Planung ging in Richtung des Phönix See’s in Dortmund. Wir wollten eigentlich los, doch die Beule von gestern war der Platte von heute. Super – platter Reifen und ich habe bisher einmal bei meinem Vater zugesehen. Schwer ist so ein Reifenwechsel nun wirklich nicht, allerdings sollte man immer daran denken, dass der Reifen das einzige Teil ist, dass dich wirklich mit der Straße verbindet… also auf „wird schon passen“ hatte ich eigentlich keine Lust – aber was bleibt anderes übrig? Kim fragte 1-2 Leute, ob die eben Zeit hätten – leider nicht, ich rief Sandro zur Unterstützung an. Musste ja dann den Reifen selbst wechseln… – doch dann von irgendwoher so ein Typ und fragte, was los wäre. Der hat sich den Reifen angesehen… also zuerst eher Kim – dann den Reifen und hat uns den netterweise gewechselt – Geld wollte er keins. In dem Moment war ich einfach froh, dass jemand geholfen hat – im nachhinein denke ich mir, bist du bescheuert? Ich habe Sorge, dass ich evtl. einen Fehler mache bei einer eigentlich verdammt simplen Sache, lass aber irgendso einen schmierigen Ausländer das Teil austauschen, was als einziges wirklich auf der Straße für Sicherheit sorgen kann? Mal ganz davon abgesehen, dass der sicherlich nicht mir helfen wollte – sondern viel mehr gut vor Kim darstehen wollte. Gut, in der Situation hat man nicht soweit gedacht – im nachhinein sage ich mir, hätte ich den Reifen eben selbst gewechselt, als dem Typ das zu überlassen. Immerhin hatte mein Kim’chen was zu lachen. Dass wir erstmal das Auto vom Bordstein wegschieben mussten und … unglücklicherweise? an einem dicken Ast hängen blieben, lasse ich mal aussen vor. Ehm.

Als wäre der Reifen nicht genug Ärgernis gewesen, begann dann die Suche nach Geld! Navi zur nächsten Bank gehetzt, Sparkasse. Auf dem Weg habe ich dann eine VR gesehen und da mir egal ist, wo ich Geld hole, bin ich eben dorthin. Karte reingesteckt… entweder zu blöd um sie einzustecken, oder ungültig. Aha – toller Fehler! Nach ein paar Versuchen sind wir dann doch zur Sparkasse. Entweder zu blöd um die Karte einzustecken, oder ungültig. Was soll die Scheiße? Bevor ich mich weiter mit den blöden Automaten ärgere, sind wir zum Rewe gefahren – als Partnerfirma meiner Bank, kann ich auch dort kostenlos Geld ein,- / auszahlen. An die Kasse gestellt und der Frau erklärt, dass ich gerne Geld abheben möchte. Das geht nur ab einem Einkaufswert von 20€. Ich ihr gesagt, dass das nicht sein kann – Rewe ist Partner von N26 und somit kann ich jederzeit kostenlos und ohne Mindesteinkaufswert Geld ein,- / auszahlen. Sie ihren Chef gerufen – auch er meinte, genau – ab 20€ Einkaufswert seie eine Geldauszahlungen möglich. Also noch einmal dem Chef / Filialleiter wie auch immer N26 erklärt und dass die dort Partner sind und ich auch ohne Einkauf Geld holen kann. Etwas verwirrt meinte er dann, dass er davon schon mal was gehört hätte – und ich ihm doch bitte mal folgen soll, damit er sich das genauer anschauen kann. Er hat dann den Strichcode vom Handy gescannt und siehe da, auf der Kasse stand -200€… es ging! Etwas verpeilt die Leute vom Rewe, aber der Chef war doch sehr nett und erklärte mir auch, wieso ich so Probleme hatte bei den Banken an Geld zu kommen und ich nicht der erste Verärgerte seie.

Später waren wir dann trotzdem am Phönix See, haben dort ein Eis gegessen – gefolgt von einem Spaziergang um den See. Dass Kim und ihre Art süß ist ok.. aber wie süß ist sie bitte, wenn sie Tiere sieht? Also nicht nur Tiere, aber da so häufig – diese süße Stimme, mit der sie dann plötzlich an den Start kommt – sooo niedlich! Ich glaube darüber könnte man fast ’nen ganzen Beitrag selbst schreiben *-*
Nachdem wir um den See gelaufen sind und sie lauter Entööön gesehen hat, landeten wir auf einem Hügel… ehm also, wir gingen einen Hügel hinauf. Sie hat Höhenangst, war dort wohl aber schon mal drauf und versuchte es erneut – hat geklappt. Sehr hoch war der Hügel nicht, jedoch konnte man ein gutes Stück über alles drüber schauen. Auf dem Berg enstand dann auch unser erstes, gemeinsames Foto. Ich hatte ihr schon vorher gesagt, dass sie mich ohne Fotos nicht loswerden wird – sowas besonderes muss festgehalten werden.
Später waren wir noch eben einkaufen und haben uns mit ’ner Pizza nen gemütlichen gemacht. Ein Eis und abends eine Pizza und bei der Hälfte ging fast nichts mehr… irgendwie seltsam. Aber gut – wie jeden Abend haben wir das Ganze mit einem Film beendet.

Den Samstag haben wir zur Großzeit irgendwie vertrödelt. Allerdings ist jede Sekunde mit meinem Kim’chen wundervoll! Irgendwann schlug sie vor, dass wir in den Westpark fahren – dort gibt’s wohl immer wieder verschiedene Aktionen, auch mit Livebands etc.! Wir waren 30-40 Minuten eigentlich nur mit der Parkplatz-Suche beschäftigt. Zwischendurch hatten wir dann eine Bekanntschaft mit äußerst netten Sozialschmarotzern. In einer kleinen Seitenstraße stand ein ganz netter, farbiger Mensch – der sein Auto super mittig platzierte, sodass es kein vorbei gab und hat mit einem ebenfalls sehr netten, anderen farbigen sich unterhalten. Ich auf sein Auto zugerollt, nach ewigem, dummen gegucke ist er dann ganze 5mm rückwärts gefahren… super – ein Fahrrad wäre durchgekommen. Ich also weiter auf ihn zugerollt, er wieder 5mm nach hinten. Der Depp ging einem so auf den Nerv, dass ich dann Kim spontan gebeten habe, dass sie rechts schaut, dass ich nirgends gegen fahre und habe mich durchgezwängt. Der Neger hatte netterweise sämtliche Fenster unten, sodass ich ihm beim vorbeizwängen erklärt habe, dass ein Auto auch ’nen Rückwärtsgang hätte… daraufhin kam ein freundliches, klar verständliches „Halt die Fresse!“. Herrlich diese Finanzschmarotzer mit ihrer freundlichen Aussprache – genau das sind die Leute, weshalb ich jeden ausländerfeindlichen Menschen verstehen kann.

Nach einem Päuschen zum abreagieren sind wir dann in den Westfalenpark gefahren.. geplant war so oder so einfach gemütlich was zu trinken und halt beisammen zu sein. War ein schöner Park, auch wenn wir mitlerweile schon sehr spät dran waren und daher keine Chance hatten auch nur halbwegs den kompletten Park anzuschauen – dies wollen wir beim nächsten Treffen nachholen. Diesmal haben wir den Abend wieder mit einem Film ausklingen lassen – allerdings direkt im Bett, da sie von dem Couch-Geschlafe Rückenschmerzen bekam.

Nun stand allerdings leider auch schon der letzte Tag an – der Sonntag. Ich war diesmal vor ihr aufgestanden, habe mich rüber ins Wohnzimmer gesetzt und nachgedacht. Boah war ich fertig… gefühlsmäßig hätte man echt heulen können – es war so schön, wieso muss bei solchen schönen Sachen die Zeit immer viel zu schnell vorbeigehen? Ich telefonierte etwas mit Sandro – einfach um mich abzulenken, geklappt hat das nicht unbedingt. Danach kam Zottel im Wohnzimmer vorbei, gut habe ich mich halt mit dem Kater unterhalten. Er soll auf Kim aufpassen, da ich ja später wieder wegfahre… gut – die Worte haben die Trauer jetzt nicht unbedingt besser gemacht, im Gegenteil. Für heute hatten wir geplant, dass wir in den dortmunder Zoo fahren. Da das Wetter nicht unbedingt gut werden sollte ab Mittag, überlegte ich gegen Mittag – bevor es richtig losgeht zu fahren. Auch wenn ich mir sicher war, dass man dann angenehmer fahren kann – als abends – wollte ich aber überhaupt noch nicht weg… so sind wir dann doch noch in den Zoo gefahren und was soll ich sagen – die beste Entscheidung, die man hätte treffen können.

Am Eingang die Karten gekauft – als wir dann die Karten vorzeigen mussten – schon die Frage, ob wir uns das wirklich antun wollen? Klar, es hat zwar angefangen zu regnen, aber egal – wir wollen in den Zoo! Nach wenigen Momenten sind wir dann allerdings doch zurück – denn der Regen wurde stärker und Kim hatte weder einen Regenschirm dabei, noch zumindestens irgendeine Kapuze. Also sind wir in den Souvenir-Laden und haben erstmal einen Regenschirm gekauft. Wie eben erwähnt, war der Trip in den Zoo die beste Entscheidung. Wieder diese niedliche Stimmlage, wenn sie die Tiere gesehen hat. Ihr war das teilweise fast schon unangenehm – ich fand’s einfach nur unnormal süß. Es war einfach schön sie so fröhlich zu sehen – als wenn sie alles Schlechte für einen Moment vergisst. Später machten wir einen kleinen Stop um ein wenig was zu essen und dann ging es weiter. Nachdem wir es irgendwie bis auf ein Foto nie geschafft haben ein paar Bilder zu machen – haben wir es dann doch hinbekommen, neben Tierbilder auch von uns noch ein paar zu machen. Ich liebe jedes einzelne Bild mit ihr – eigentlich waren es viel zu wenige, aber ich war einfach so in diesem „hier und jetzt“, dass ich gar nicht groß über die Bilder nachgedacht habe, sondern einfach nur die Zeit mit ihr genießen wollte.

Bei ihr Zuhause war dann die Zeit des Abschiedes gekommen…! Der Tag selbst hat so verdammt gut getan, dass die Gedanken für einen Moment verschwunden waren – aber nun war es soweit. Wir setzten uns noch einen Moment auf die Couch, aber brachte alles nichts – gerade dieses vertraute beinander sein und doch zu wissen gleich fahren zu müssen war schrecklich. Boah.. jetzt beim schreiben muss ich mich sogar noch zusammenreisen! Während sie kurz im Bad war, bekam Zottel den Befehl – stets auf Kim’chen aufzupassen und er sie trösten soll, wenn es ihr schlecht geht… und dass ich auch wenn wir in Kontakt bleiben, jetzt schon vermisse. Kim ist dann mit mir noch ans Auto – ich habe nochmal den Reifen kontrolliert und wir haben ein, für dieses Wochenende, letzte Raucherpäuschen gemacht. Dann fiel mir ein, dass ich die kleinen Mitbringsel für Vater,- und Muttertag bei ihr noch liegen habe – also sind wir nochmal kurz hoch. Gerne wäre ich nochmal kurz mit rein, aber ich musste mich so oder so schon zusammenreisen, dass ich lieber an der Wohnungstür gewartet habe. Noch eine Umarmung, ein großes Dankeschön für alles und ein „hab dich lieb“, dann ging’s ab zum Auto und nach Hause.

Im Auto angekommen noch eben das Navi eingestellt und dann war’s Zeit. Ich konnte mir es allerdings nicht nehmen lassen zu drehen, um noch einmal wenigstens bei ihr vorbei zu fahren und ihr immerhin einen Luftkuss da zu lassen. Dann kam die Trauer wieder hoch – doch jetzt nochmal anhalten, um mich zu beruhigen wollte ich nicht – wenn ich wegfahre, fahre ich auch – alles andere hätte es nur schlimmer gemacht. Fenster auf, Musik lautdrehen und fahren. Mit der richtigen Musik kann man sich einfach noch etwas ablenken… dass ging auch schon super, als wir ’nen Tag zuvor auf YouTube die Onkelz-Playlist laufen hatten und ich daran dachte, dass morgen das Wochenende vorbei ist.

Das Wetter war zum fahren mehr als beschissen, sodass ich knapp 3 Stunden brauchte und einen Großteil der Strecke mit 70-80km/h über die Autobahn geschwommen bin. Bei 15x aufschwimmen habe ich aufgehört zu zählen. Kim wollte, dass ich ihr – wenn ich zwischendurch eine Pause mache – auch bescheidgebe, dass sie weis, dass bis dahin nichts passiert ist. Aufgrund des extremen regens, habe ich allerdings die erste und eigentlich auch einzige Pause knapp 100km vor Zuhause gemacht. Während der ganzen Fahrt die Musik laut und kamen die Gefühle der Trauer zu sehr hoch, nochmal lauter gemacht und mich an das wundervolle Wochenende erinnert. Das Wochenende war geplant, das Wochenende bzw. das Treffen mit ihr war super – also eigentlich gar kein Grund für Trauer vorhanden… tja, sagt das mal wer meinem Kopf.

Jetzt wo ich das Ganze schreibe, haben wir mitlerweile Dienstag, den 15.05.2018 – 14:21Uhr. Der Alltag hat einen wieder eingeholt, so richtig dran gewöhnen kann ich mich allerdings noch nicht. Meine Tasche ist noch immer nicht ausgepackt und geschafft habe ich eigentlich auch noch nicht wirklich viel. Immerhin bekomme ich es so langsam hin, die Trauer in Erinnerungen an das schöne Wochenende auszutauschen – außer eben hier jetzt im Tagebuch, als ich gerade nochmal über den letzten Tag berichtet habe. Sandro meint allerdings, dass man mir anmerkt, dass mir das Wochenende echt gut getan hat – ich wäre viel ruhiger und ausgeglichener als sonst. Und ja – ich merke es selbst, auch wenn ich immer sehr mit der Trauer zu kämpfen habe – war dieses sehr sponante Treffen die beste Entscheidung, die ich haben konnte. Kim’chen und ich haben uns auch schon ausgemacht, dass das nächste Treffen nicht so lange wieder dauern wird – Pläne wie den Zoo in Münster, oder nochmal mit mehr Zeit durch den Westfalenpark zu laufen, haben wir ebenfalls.

Nun denn – der Alltag hat mich wieder, mögliche Pläne rattern jedoch schon im Kopf… sodass wir uns, wenn Kim auch mag, bald wieder sehen. Man wird sehen wie alles weiterläuft – ich hoffe, dass Kim unser Treffen auch nur annähernd so viel bedeutet hat wie mir und dass wir es nun vielleicht gerade deshalb auch schaffen, den Kontakt dauerhaft aufrecht zu erhalten. Ich habe dich ganz mega doll lieb, meine Kleine. :* <3

Mai 2018

7. – 14. Mai (Teil 1)
Was soll ich sagen? Im letzten Eintrag bis zum 7. Mai beendete ich diesen mit „Vielleicht schaffen wir es ja nun einfach mal Kontakt zu halten… ihre aktuelle Adresse habe ich ja nun schon mal… ;)“ – doch plötzlich ging alles verdammt schnell. Während der letzte Beitrag den 7. Mai nur bis zur Nacht ausfüllte, kommt nun alles vom 7. Mai danach. Wir haben aktuell noch zwei Autos, sodass ich ohne weiteres wegfahren könnte – während einer unserer Gespräche kamen wir dann auch auf das Thema, dass man sich mal treffen könnte. Grundsätzlich eine gute Idee nur wie, war erstmal die Frage – da kam irgendwann das zweite Auto ins Spiel… ich habe ein Auto mit dem ich jederzeit wegfahren kann, wäre doch doof diese Chance liegen zu lassen.

Sehr schnell war dann auch so, dass wir schauen wollten – dass wir uns innerhalb von ca. 4 Wochen treffen, da ich in der Zeit noch das zweite Auto zur Verfügung habe. Als mögliche Zeiträume hat sich das kommende Wochendende, oder das Pfingstwochenende angeboten – bei zweiterem hatte mein Kim’chen allerdings keine Zeit… also warum dann nicht quasi sofort treffen? Und siehe da – am Montag dem 7. Mai haben wir uns ein Treffen für Donnerstag, den 10. Mai ausgemacht. Kurz darauf kam die Idee – wieso eigentlich Donnerstag, Mittwoch abend geht doch auch… joa und so hieß es dann ganz spontan „bis übermorgen“.

Meine Freude war unbeschreiblich – so wirklich glauben konnte ich es zwar nicht, aber wir hatten alles geregelt, was soll also schiefgehen? Nun gut – ein wenig was ist zumindestens kurz davor schon erstmal schiefgegangen. Schnell wollte ich „mal eben“ die Reisetasche vom Dachboden holen, erstmal schön die Leiter in die Seite reingerammt bekommen… macht Spaß bei einer alten, massiven Holzleiter. Luft war erstmal für einen Moment weg, Schmerzen da – sowie ein unangenehmes Schwindelgefühl. Guter Start – das mit der Leiter erzählte ich nebenher Sandro, der wohl eher aus Spaß meinte, dass ich aufpassen soll – falls das was ernsthaftes ist, dass mir nicht übel wird oder der Kreislauf spinnt.

Kurz darauf sind wir weggefahren und was passiert im Geschäft? Klar – mein Kreislauf bricht völlig zusammen und plötzlich finde ich mich auf dem Boden litzend (sitzend / liegend) vor. Mh, ist da nun was ernsthaftes passiert? Oder viellt. doch nur die Wärme + wenig gegessen und getrunken + die totale Aufregung? Gut, essen und trinken ist bei mir eh Mangelware – mit Hitze kommt mein Kreislauf normal ganz gut klar – lediglich diese abnormale Aufregung, dass zwischen „ich glaube, ich habe Kim komplett verloren“ und „wooooow, ich treffe Kim“ keine Woche lag war halt dazu gekommen. Aber verdammt… was wenn es doch was schlimmeres ist – immerhin war mir seitdem Vorfall mit der Leiter dauerhaft etwas komisch, was ich aber eher auf die Aufregung geschoben habe. Vor dem Fallen wollte ich dann meinem Vater – der in der Nähe war noch sagen, dass mir so schwindelig ist, dass ich mich nicht mehr auf den Beinen halten kann und er bitte mal ne Cola kauft – in dem Moment war’s aber schon schwarz vor Augen und ich kurz weg. Die Filialleiterin bekam es wohl mit, denn als ich gerade so etwas zu mir kam, hörte ich sie hinter mir (meinen Vater fragend) – ob sie einen Krankenwagen rufen soll. Da kam ich dann doch verdammt schnell zu mir und bevor sie die Frage komplett fertig fragen konnte, kam von mir ein „Nein!!!“ und nach einer kurzen Pause „Ich habe wichtigeres vor, kann nicht ins Krankenhaus!“. Ich drehte ein wenig mein Kopf um mich zu orientieren und sah ein fragendes Gesicht einer Filialleiterrin…. „Möchten Sie denn ein Glas Wasser und wenn es wieder etwas geht einen Stuhl um sich hinzusetzten?“ – Diese Frage beantwortete ich dann auch wieder brav mit einem „Ja gerne“. War sicher nett gemeint – aber ich hasse Ärzte sowieso und mit dem Wissen, dass ich zwei Tage darauf nach Dortmund fahre, kann ich doch nicht ins Krankenhaus… gut, wusste sie ja nicht – aber hallo? Nun gut, ein paar Minuten brauchte ich noch – dann ging es wortwörtlich bergauf, als ich wieder halbwegs klar war, brachte die Filialleiterin mir noch Cola-Maoam – echt nett, obwohl mir die ganze Situation doch ziemlich peinlich war. Sowas hatte ich – meines Wissens nach noch nie… also zumindestens nicht einfach so. Auch Dienstag ging’s mir noch nicht so 100%, wobei da bestimmt auch viel die Aufregung dran schuld war – denn auch Mittwochs war’s noch nicht super. Als ich dann jedoch auf der Autobahn war und meine Pause eingelegt habe und wusste, dass ich nun nur noch wenige Kilometer von Kim entfernt war – wurde es quasi sofort deutlich besser. Die Aufregung wurde zwar mehr, aber dieses unwohle Gefühl im Kopf war wie verpufft.

Am Mittwoch, dem 09. Mai um 21:46Uhr war’s dann soweit… mein Navi sagte, dass ich am Zielpunkt angekommen seie und das Ziel auf der rechten Seite seie. Ich ab ins WhatsApp und Kim’chen zu warnen – doch sie schon direkt „lass mich raten du bis da? :*“! Und kurz darauf kam sie dann… total unwirklich dieser Moment! Dass sie und die Zeit mir ihr für mich schon immer etwas besonderes war und ist – dürfte nichts neues sein, jetzt aber tatsächlich real vor ihr zu stehen… unbeschreiblich! So wirklich viele Worte, habe ich nicht rausbekommen. Bereits vorher haben wir gesagt, wie peinlich es doch wäre – wenn wir beide dann umfallen… das haben wir gemeistert – die Umarmung war viel angenehmer, als umfallen oder so 😛

Doch egal wie unwirklich das alles erstmal schien – irgendwie war dennoch so ein Gefühl dabei, dass man sich sofort vertraut war – aber gut, 10 Jahre Freundschaft spürt man halt auch dann, wenn das erste Treffen ansteht. Habe jetzt gerade beim schreiben eine kleine Blockade, möchte immer wieder schreiben, wie toll ich Kim finde – wenn ich das allerdings jeden zweiten Satz erwähne, wie lange soll der Eintrag bitte werden? Aufjedenfall habe ich dann nach den ersten Augenblicken ihren Kater „Zottel“ kennengelernt, sowie ihre Wohnung… logisch was? An dieser Stelle splitte ich den Eintrag mal in zwei – bevor dieser eine endlos wird. Das war nun quasi der Eintrag zur Vorgeschichte + dem ersten sehen, weiter geht’s hier.

Mai 2018

01. – 07. Mai
Achja, das gute alte Tagebuch – viel zu selten denke ich dran mal was zu schreiben. Inzwischen haben wir ein neues Auto, stilvoll auf „Glänzi“ von mir getauft – wieder mal beim Zahnarzt gewesen und das Beste kommt zum Schluss – Kontakt mit Kim. Eigentlich total blöd jetzt über Kim zu schreiben, wo ich ja mitlerweile quasi jede Hoffnung versucht habe aufzugeben, dass wir irgendwie nochmal in Kontakt kommen würden – noch blöder über sie zu schreiben, wo sie mir erzählt hat, dass sie egal ob Kontakt oder nicht sie dennoch mein Tagebuch weiter mitliest.

Da das Tagebuch jedoch irgendwo ein „festhalten von Geschehnissen“ darstellt – mach ich’s trotzdem. Wie gesagt war meine Hoffnung mit Kim in irgendeiner Art & Weise nochmal was zu tun zu haben bei null. Ganz vergessen werde ich sie eh nicht können, dafür ist sie und unsere Zeit zu besonders gewesen – nennen wir es mal einen Versuch der Verdrängung. Angefangen hat nun alles über likes auf Facebook! Ich habe nur „eben mal“ in Facebook reingesehen, relativ schnell die App wieder zu gemacht & Facebook zeigte plötzlich 14 neue Benachrichtigungen. Hab’s erst für einen Fehler gehalten – dann beim reinschauen gesehen, dass mein Kim’chen eben dieses und jenes geliked hat. Super… da war ich dann erstmal in einer blöden Situation. Wollte irgendwie mit klarkommen, dass Kim und ich scheinbar irgendwie nicht funktioniert – nun das. Wenn ich ihr völlig egal wäre, wieso liked sie mein Zeug? Wollte eigentlich gerne fragen, habe allerdings schon öfter den Kontakt versucht wiederherzustellen und bin stets auf kurz oder… mh kurz dran gescheitert – also fiel schreiben weg. Mh – like ich halt was von ihr, mal schauen was passiert. Im Gegenzug gab’s wieder likes von ihr. Mein Kopf sagt, schreib ihr nicht – die Erinnerung, dass dies die letzten Jahren eigentlich nie was brachte waren einfach zu stark. Ich selbst / mein Inneren / mein Herz (kann man sich jetzt aussuchen) meinte, frag zumindestens nach, was die Likes auf sich haben. Allerdings war stets die Sorge, dass das Schreiben wieder nichts bringt im Vordergrund…

Allerdings überlegte ich nun ständig was das liken soll und dachte mir, dass sie das doch nicht aus Langeweile machen wird.. aber falls ich ihr nicht egal bin – wieso schreibt sie mir nicht? Da sie dann sowieso schon wieder ganz weit vorne im Kopf war, schrieb ich ihr dann halt doch – erstmal ganz verhalten ein „Dich gibts ja auch noch“. Zwischenzeitlich habe ich mir dann eingeredet, dass ich das Ganze nicht zu nah an mich heran lasse – was da auch kommen mag. Später schrieb sie zurück und schon nach ein paar Mal hin und her, war ich dann doch verdammt happy ihr geschrieben zu haben. Da erzählte sie mir dann auch das mit dem Tagebuch – dass sie auch ohne Kontakt immer wieder mal mitliest (Lieben Gruß an der Stelle an mein Stalker-Kimchen).

Kurz darauf wollte sie etwas tun, was ich gar nicht mag – ich verstand sofort, sie will telefonieren. Joa was soll ich sagen… ging dann „mal eben“ so ca. 3 Stunden am Stück und 5 Minuten haben schon völlig ausgereicht um wieder dieses alte, vertraute zu haben. Ich habe mir vor einigen Sätzen ja gesagt, dass ich diesmal mit weniger Freude und Gefühl dem ganzen entgegensehen möchte – aber so einen tollen Menschen, so eine tolle Zeit kann man einfach nicht vergessen. Das Komische daran ist, dass wir bisher eigentlich immer mehr geschrieben, als telefoniert hatten – bin eigentlich nicht der Telefonierer. Sag’s mir persönlich, oder schreibe ist die Devise. Allerdings gingen die 3 Stunden irgendwie verdammt schnell um… nach so langer Zeit wieder Kontakt mit ihr, wieder mal ihre damals wie heute tolle Stimme zu hören – da kam schon regelrecht das Gefühl auf, dass wir eigentlich nie Funkstille hatten. Ich habe die Zeit einfach genossen – der Gedanke „mal sehen wie lang es diesmal hält“ drängte sich zwar immer wieder auf – die tolle Zeit konnte diesen aber zurück halten.

Sicherlich ist die Frage allerdings berechtigt. Wie oft habe ich ihr geschrieben, weil ich sie nicht aus meinem Leben streichen möchte – wie oft hat das Ganze länger als ein paar Tage geklappt? Wie oft habe ich das Gefühl gehabt, diesmal wird es anders? Wie oft habe ich gefühlt Ewigkeiten gebraucht, damit klar zu kommen, dass es wieder nichts wurde? Ich bin mir des Risiko’s bewusst – aber sobald ich mit ihr dann doch wieder Kontakt habe, gehe ich dieses Risiko ein, wieder und wieder. Egal was das ist, wofür das bitte gut sein soll – ich kann und will sie irgendwo in meinem Leben wissen. Alleine schon, dass sie mir dann schrieb, dass sie sich nicht wirklich traute mich anzuschreiben und es wohl auch von selbst eben deshalb nie getan hätte – bin ich doch verdammt froh, dass ich es getan habe.

Jetzt werde ich einfach die Zeit mit ihr genießen und hoffe einfach das Beste! Aktuell sind wieder so verdammt viele Gedanken in meinem Kopf – wir müssen uns unbedingt mal treffen. Zum eine habe ich ihr das damals schon versprochen, zum anderen möchte ich einfach verstehen, wie sie es schafft binnen Augenblicke dieses vertraute wieder herzustellen. Damals wollten wir uns mehrfach treffen, aber kurz vorher gab es i.d.R. Streit – wobei man zurückblickend sich die Frage stellen muss, wie doof wir eigentlich waren. Spätestens wenn wir uns real begegnet wären, wäre die Aufregung doch eh so groß gewesen, dass jeglicher „Streit“ vergessen wäre. Vielleicht schaffen wir es ja nun einfach mal Kontakt zu halten… ihre aktuelle Adresse habe ich ja nun schon mal… 😉